
Am Dienstag, 3. November 2026, lud die Koordinierungsstelle Schule–Beruf (Schu.B) erneut die regionalen Partnerinnen und Partner zum Netzwerktreffen Übergang Schule–Beruf in den InnovationSPIN nach Lemgo ein.
In diesem Rahmen wurden zwei Kurzimpulse organisiert, die zwei besondere Unterstützungsangebote für junge Erwachsene mit zum Teil schwierigen Lebens- und Problemlagen vorstellten. Ziel war es, die Angebote bekannter zu machen, den fachlichen Austausch zu fördern und dadurch die Zusammenarbeit sowie die Netzwerkarbeit zu stärken, insbesondere mit Blick auf junge Menschen, die von bestehenden Unterstützungsstrukturen häufig nicht erreicht werden. Damit wurde der Impuls aus dem letzten Treffen im Frühjahr aufgegriffen, weniger bekannte Angebote in den einzelnen Kommunen des Kreisgebiets näher in den Blick zu nehmen und besser zu vernetzen.
Alina Richter stellte die Jugendberatung im Quartier der Stadt Detmold vor. Das Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 27 Jahren, deren Lebensmittelpunkt in Detmold liegt. Die Beratung unterstützt unter anderem bei der Orientierung in Schule, Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft. Dazu gehören die individuelle sozialpädagogische Begleitung, die Suche nach Ausbildungs-, Arbeits- oder Praktikumsplätzen, die Unterstützung bei Bewerbungsunterlagen sowie die Begleitung zu Terminen.
Danach präsentierten Kristine Fromme, Jan-Pierre Koch und Jona Hauptfleisch die Angebote des Pro Regio e. V. Bad Salzuflen. Der gemeinnützige Verein ist in der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit tätig und betreibt mehrere Kinder- und Jugendtreffs. Ein Schwerpunkt des Impulses war das Projekt Plan I. Es richtet sich an Jungen und junge Männer, die von bestehenden Angeboten der Jugendhilfe nicht ausreichend erreicht werden. Das Projekt verbindet aufsuchende Arbeit und Beratung mit individueller Begleitung sowie Freizeit- und Gruppenangeboten. Die Unterstützung kann beispielsweise bei persönlichen Problemen und Konflikten ansetzen und bei Bedarf die Vermittlung an Fachdienste umfassen.
Im Anschluss entwickelte sich ein reger Austausch im Netzwerk. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu vertiefen und die Vernetzung mit den Akteurinnen und Akteuren des Arbeitskreises weiter zu stärken.
Vielen Dank an die Referierenden und alle Teilnehmenden für die informativen Beiträge und den lebendigen Austausch.
